SWCD 29 – Göttinger Dichotischer Zweisilbertest (GÖDZ) zur Prüfung der auditiven Parallelverarbeitung

Der Göttinger Dichotische Zweisilbertest (GÖDZ) ist ein neues, zusätzliches Hilfsmittel der AVWS-Diagnostik in der phoniatrischen Praxis. In der vierjährigen Erprobungszeit hat sich der innovative Test bei der AVWS-Abklärung als sehr genaues Instrument erwiesen.

Verfahren – so funktioniert der Test

Beim GÖDZ besteht die Aufgabe darin, zwei simultan vorgesprochene Worte zu wiederholen. Der Test ist für drei Gruppen ausgelegt:

1.     zur Übung für Probanden jedes Alters – Übungsgruppe

2.     für 6- bis 12-jährige Probanden – Gruppe I

3.     für 11- bis 85-jährige Probanden – Gruppe II

Neu: unterschiedliche Einfallswinkel

Der Test verwendet ausschließlich zweisilbige Substantiv-Zusammensetzungen wie „Schnee-Mann“ oder „Sand-Korn“. Anstelle der bestimmten Artikel „der“, „die“, „das“ wird ein neutrales Tonsignal vorangestellt. Das Novum in der audiologischen dichotischen Untersuchungspraxis sind variable Einfallswinkel: Damit wird erstmals berücksichtigt, dass das dichotische Verstehen stark vom Einfallswinkel abhängt, der sich im Laufe des Lebens ändert. Der Vorteil: Die verschiedenen dichotischen Ergebnisse sind besser zu differenzieren – es werden vergleichbare Anforderungen für jede Altersstufe geschaffen.

 

Test-Software für einfache Durchführung und automatische Auswertung

Eine eigens von WESTRA entwickelte Software macht die Testdurchführung einfach: Die GÖDZ-Software startet automatisch mit der für das Alter des Probanden passenden Testgruppe und dem passenden Einfallswinkel der Test-Items. Der Testeroder die Testerin hat lediglich die Aufgabe, bei jedem Item „falsch“ oder „richtig“ anzuklicken, die Auswertung erfolgt dann automatisch.

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